Eurégio : wer kennt
das nicht?!
Was ist ein Euregio-Wochenende? Das
sind gut 40 Jugendliche aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich,
zusammengekommen zu einem total verrückten Programm in der kleinen Stadt St.
Mihiel.
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Dazu gehört: ein super
Einführungsabend, wo sich alle kennen lernen konnten. Und das mittels
verschiedener, manchmal reichlich explosiver Aktivitäten… Danach : ein
voller Samstag mit grosser Auswahl : Klettern am Felsen für die
Glücklichen, die keinen Regen hatten; eine Neuauflage von Pearl Harbor auf
der Maas in Kanus und Kajaks inklusive einiger Untergänge und einem Bonus
in Form der Niagara-Mass-Fälle.
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Alle, die lieber Indiana Jones
spielen waren beim Geocachen dabei, haben das schöne Dörfchen Hâttonchatel
kennengelernt und ausserdem den versteckten Schatz inmitten der Ruinen der
tausend wilden Gefahren gefunden, wo die verirrten Reisenden sich z.B.
Brennesseln stellen mussten. Am späten Nachmittag haben sich halle zum
Relaxen im Schwimmbad getroffen- natürlich nicht ohne spontane Spiele,
u.a. ein sehr schönes Wasserpolomatch. |
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Nach einem
kräftigenden Abendessen und einem Abendgebet lockte das Bett die Müderen oder
kreative Tonarbeit und Gesellschaftsspiele all jene, die noch zuviel Energie
hatten.
Am Sonntag ging es dann nach dem Vorbereiten der Messe richtig los :
auf französisch… und deutsch!!! Die Messe mit Hemel war ein lebendiges Zeugnis
der Vielseitigkeit des Glaubens.
Nach einem letzten gemeinsamen Essen gab es
viele Umarmungen und ausgelassenes Abschiednehmen- jeder und jede geht mit
vielen schönen Erinnerungen wieder nach Hause. Und möchte am liebsten gleich
nochmal anfangen…
Trotz der unterschiedlichen
Sprachen war die Stimmung unter den Jugendlichen tadellos. Dank gilt den
Luxemburgern und Belgiern, die viel bei Übersetzungen geholfen haben. Aber auch
Deutsche und Franzosen konnten ihre Fremdsprachenkenntnisse im Rahmen des
Wochenendes deutlich verbessern. In diesem Sprachenmischmasch und den
verschiedenen Kulturen ist eine Art kultureller Ökumenismus erlebbar gewesen,
der sich manchesmal über die Sprachen hinweggesetzt und seinen Ausdruck in
Gesten gefunden hat. So kam man z.B. beim Wasserpolo mit gemischten Mannschaften
oder beim "Twistern" ohne Sprache aus.
Für Josselin hat die Eurégio dazu
geführt " sich für eine andere Kultur und eine andere Denkweise zu öffnen " auch
wenn " ein Wochenende zu kurz ist, um diese Bereicherung in vollem Umfang zu
geniessen …. "
Für Matthias, " ist es eine Möglichkeit, sein Sprachniveau zu
verbessern ". Auch wenn " die erste Motivation sportlicher Natur war", ist er
froh " andere Jugendliche getroffen zu haben und dieses Wochenende mit ihnen
geteilt zu haben".
Weiterhin bemerkenswert ist, dass sich alle, trotz einer
grossen Altersspanne von 15 bis 31 Jahren sehr gut verstanden hat.

Wenn es eine Lehre aus diesem
Wochenende zu ziehen gibt, dann folgende: wir sind alle eingeladen, unseren
Glauben und unsere Identität über alle sichtbaren und unsichtbaren Grenzen
hinaus zu teilen und zu leben - und nicht unbedingt nur die weit entlegendsten
Grenzen…´
Jaques
Renaud