Meine Gedanken zum Wochenende in Kyllburg
(13.11-15.11.2009)
Wie jedes Wochenende mit der Euregio, hat
auch dieses Wochenende mich wieder fasziniert.
An diesem Wochenende handelte es sich nicht um ein Sportwochenende
wie im Oktober 2009 in St.Mihiel, sondern um ein Zusammensein zwischen Sydney
und Madrid, also zwischen dem WJT in Australien und dem WJT in Spanien. Auf der
einen Seite hat man einige aus Sydney wiedergetroffen und alte Erinnerungen
aufgefrischt und auf der anderen Seite hat man unter den über 100 Teilnehmern,
auch viele neue Gesichter gesehen mit denen man sich schon über Madrid
unterhalten hat.
Am Freitagabend fand ein Taizégebet statt, was auch sehr intensiv
war und wo jeder mitmachte, groß und klein. Am Samstagmorgen hatten wir eine
Katechese, so wie wir sie auf dem WJT erleben, es wird ein Thema eingeführt, und
danach sind Gespräche in kleinen Gruppen. Das Thema handelte über Hoffnung. Wir
haben zusammen überlegt, was für uns Hoffnung ist, und wovon sie lebt, und ob
wir eine Hoffnung vom lebendigen Gott haben. Es kamen interessante Gedanken
dabei heraus:

Die Hoffnung ist, dass man mit Schicksalsschlägen umgehen kann ,
und sich nicht einfach hängen lässt. Dazu kommt dass man sein Ziel immer vor den
Augen haben soll und es nie aus den Augen verlieren soll. Dabei kommt auch noch
dass wir manchmal einen Umweg wagen müssen um an unser Ziel zu kommen. Für die
jungen Christen lebt die Hoffnung von Bestätigungen und Rückmeldungen von
unseren Mitmenschen, aber auch vom Glauben, über den man auch ruhig reden soll
und kann. Für die Pilger gibt es auch eine Hoffnung vom lebendigen Gott, der
immer da ist wenn man ihn braucht und der keine Unterschiede macht, weil er
jeden gleich mag.
Am Nachmittag fand dann ein Spielmarathon statt, wo lustige und
kreative Ideen dabei herauskamen; zB als man eine Werbekampagne für den WJT 2011
gestalten musste vor der Kamera oder eben anhand von Pantomime „Königsfamilie“
darstellen musste.
Abends kam dann die große Überraschung wo auf der Einladung stand:
„Bringt Schuhe mit Lederabsatz mit“….einige befürchteten schon was auf sie
zukam, weil wir ja wussten dass sich vieles um Spanien drehen wird….und sie
hatten auch Recht mit ihrer Vermutung: Es erwartete uns ein wunderschöner
Flamenco-Abend, wo wir auch viel zum Lachen bekamen. (Ich nenne jetzt keinen
Namen ;) ).
Am Sonntag feierten wir um 11 Uhr den Gottesdienst feierlich in der
Gemeinde mit, wo wir auch am Vortag eine Musikgruppe von ungefähr 14 Leuten
gebildet hatten, die die Messe musikalisch unterstützten.

Danach hieß es, spanisches Mittagessen: Paella. Nach dem Essen kam
die Zeit, die eigentlich keiner so richtig mag: Abschied
nehmen…..
Aber wie kann man so schön sagen: Nach dem Wochenende ist vor dem
Wochenende! ;)
Also bis zum nächsten Treffen ;)
Gabrielle Thomes aus
Luxemburg